{"id":26,"date":"2008-10-07T21:51:18","date_gmt":"2008-10-07T19:51:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feldstudy.de\/?p=26"},"modified":"2008-10-07T21:51:18","modified_gmt":"2008-10-07T19:51:18","slug":"mediaarchitecture-konferenz-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.feldstudy.de\/?p=26","title":{"rendered":"Mediaarchitecture Konferenz in Berlin"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"dt\"><\/p>\n<h1>Konferenz<\/h1>\n<p><\/a><\/p>\n<p><a name=\"dt\"><\/a><br \/>\n<strong>17.-18. Oktober 2008, Deutsches Architektur Zentrum, Berlin<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberall tauchen die Vorboten der medialen Stadt auf: fassadengro\u00dfe Projektionen, urban Screens und Medienfassaden. Medienfassaden erreichen Alle: das sind unter anderem Stadtbewohner und -besucherInnen, VerkehrsteilnehmerInnen, ArchitektInnen, MediendesignerInnen, PolitikerInnen, die Werbewirtschaft, die Stadtgestaltung und verschiedenste Technologieerzeuger.<br \/>\nZur Zeit gibt es weder ein einheitliches Begriffsinstrumentarium, noch ausdifferenzierte Codes in der Gestaltung und auch kein etabliertes Rezeptionsverhalten f\u00fcr Medienfassaden. \u00c4hnlich wie bei der Einf\u00fchrung des Films oder moderner Baumaterialien, ist heute im Bereich der Medienarchitektur eine Phase zu beobachten, in der sich Hoffnungen, Tr\u00e4ume, \u00c4ngste und Vorurteile wechselseitig \u00fcberschlagen. Radikale Umw\u00e4lzungen f\u00fcr etwas, das heute noch als lokal spezifisches Stadtbild bezeichnet wird, ist die Folge. Ortsbezogenheit, Verortung, Lokal-Global genauso wie Privat-\u00d6ffentlich Gewichtungen geraten au\u00dfer Kontrolle. Screens sprengen ihren urspr\u00fcnglichen Ma\u00dfstab, heterogene Bildinhalte \u00fcberschlagen sich, ehemalige Beobachter werden zu User und Co-Produzenten.<br \/>\nDie Konferenz setzt sich zum Ziel spezifische Diskussionsthemen anzuregen und L\u00f6sungen einzufordern um eine von allen Beteiligten akzeptierte Praxis herausbilden. Es gilt die Entwicklung eines neuen urbanen Massenmediums mitzugestalten.<\/p>\n<p>K\u00fcnden sie als Vorboten der Media-City den kommenden Standard einer Urbanit\u00e4t der digitalen Bilder an?<br \/>\nWerden Medienfassaden zu einer Simplifizierung des urbanen Lebens beitragen? Visuelle Umweltverschmutzung oder Stadt als Bilderraum? Bereicherung des Sozialraumes Stadt oder brutale \u00dcberforderung der menschlichen Wahrnehmung? Werden sie, ob ihrer \u201aBigness\u2019 und \u201aIntensification\u2019 Informationen in einer neuen Klarheit, \u00dcberzeugungskraft und Suggestion vermitteln? Hoffnung f\u00fcr die Kunst und neues Ausstellungsformat oder omnipotente Werbung? Verdichten und intensivieren von urbanem Erleben oder totale Zerstreuung im Banalen? K\u00fcnden sie als Vorboten der Media-City den kommenden Standard einer Urbanit\u00e4t der digitalen Bilder an? Werden Medienfassaden zu einer Simplifizierung des urbanen Lebens beitragen? Visuelle Umweltverschmutzung oder Stadt als Bilderraum? Bereicherung des Sozialraumes Stadt oder brutale \u00dcberforderung der menschlichen Wahrnehmung? Werden sie, ob ihrer \u201aBigness\u2019 und \u201aIntensification\u2019 Informationen in einer neuen Klarheit, \u00dcberzeugungskraft und Suggestion vermitteln? Hoffnung f\u00fcr die Kunst und neues Ausstellungsformat oder omnipotente Werbung? Verdichten und intensivieren von urbanem Erleben oder totale Zerstreuung im Banalen?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mediaarchitecture.org\/mediafacades2008\/conference\/\">Mediaarchitecture \u00bb Conference<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konferenz 17.-18. Oktober 2008, Deutsches Architektur Zentrum, Berlin \u00dcberall tauchen die Vorboten der medialen Stadt auf: fassadengro\u00dfe Projektionen, urban Screens und Medienfassaden. Medienfassaden erreichen Alle: das sind unter anderem Stadtbewohner und -besucherInnen, VerkehrsteilnehmerInnen, ArchitektInnen, MediendesignerInnen, PolitikerInnen, die Werbewirtschaft, die Stadtgestaltung und verschiedenste Technologieerzeuger. 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